Schritt 2: Operante Konditionierung durch Shaping

Und, habt ihr die Katze schon auf den Clicker konditioniert, wie im ersten Teil des Tutorials beschrieben? Wenn nicht, holt das unbedingt noch nach, bevor ihr hier mit dem zweiten Teil fortsetzt.

Shaping

In dieser Trainingseinheit lernen wir die absolute Basistechnik des Clickertrainings kennen – nämlich das Shaping. Beim Shaping trainieren wir unserer Katze schrittweise ein bestimmtes Verhalten an. Gleichzeitig werden wir auch gleich den ersten (kleinen) Trick mit unserer Katze einlernen: Wir werden die Katze dazu bringen, an eine bestimmte Stelle, zum Beispiel auf eine am Boden liegende Decke zu gehen und dort zu bleiben. Als erstes solltet ihr also ein entsprechendes Requisit auswählen. Wir empfehlen für den Anfang ein kleines Handtuch oder ein Decke. Wichtig dabei ist, dass die Katze diese Decke möglichst noch nicht aus ihrem Alltag kennt. Der Anfang wird euch leichter fallen, wenn der Gegenstand zu Beginn des Trainings noch neu und interessant für die Katze ist.

Die Grundidee des Shapings ist ganz einfach. Wann immer die Katze einen klitzekleinen Schritt in die richtige Richtung zeigt, clicken und belohnen wir genau diesen Moment. Verhalten, das nicht in die richtige Richtung geht, wird einfach ignoriert (auf keinen Fall die Katze schimpfen, sie wird ohnehin nicht verstehen, was das Problem ist!). Wenn die Katze den ersten Schritt zuverlässig zeigt, steigern wir (langsam!) die Anforderungen für einen Click und fordern etwas mehr. Wichtig ist dabei, dass wir zu Beginn wirklich schon kleinste Anfänge clicken, zum Beispiel einen Blick auf die Decke, oder das Drehen des Kopfes in die richtige Richtung. Mit dem Click für den Blick in die richtige Richtung wird der Katze signalisiert, dass sie recht hat, wenn sie denkt, dass es um diesen Gegenstand geht. Erst wenn die Katze konsequent in die richtige Richtung bzw. auf die Decke blickt, verlangen wir, dass sie auch einen (!) Schritt auf die Decke zu macht. Und so steigern wir die Anforderungen langsam, bis die Katze lernt, dass sie Clicks und Belohnungen verdienen kann, indem sie auf die Decke geht.

Hintergrund

In der ersten Einheit haben wir ja bereits für die Katze klargestellt, dass ein Clicken immer ein Versprechen für eine Belohnung ist. Darauf aufbauend lernt die Katze nun, das es bestimmte Verhaltensweisen gibt, die ihr eine Belohnung einbringen, während andere Verhaltensweisen dies nicht tun. Da die Katze ja gerne belohnt wird, wird das Verhalten, das zu Clicks und Belohnungen führt eher gezeigt, als ein Verhalten welches dies nicht tut. Wir trainieren der Katze also schrittweise an, das belohnte Verhalten zu zeigen. Diese Art des Trainings nennt man operante Konditionierung. Der Hauptunterschied zur klassischen Konditionierung, wie wir sie schon in der ersten Einheit kennengelernt haben ist, dass die Katze bei der operanten Konditionierung Einfluss darauf hat, ob sie belohnt wird oder nicht (in der ersten Trainingseinheit war die Belohnung nicht vom Verhalten der Katze abhängig, es war für die Katze also eher ein Geschenk als eine echte Belohnung). Für die Katze ist dies eine tolle Erkenntnis festzustellen, dass sie sich durch eigene Leistungen Belohnungen verdienen kann. Karen Pryor schreibt in ihrem Buch Getting Started – Clicker Training for Cats recht nett über operante Konditionierung:

„From your standpoint you may be teaching the cat to come when called, or to roll over. From the cat’s standpoint, it’s training you to click; and that’s very satisfying to cats.“

Bei der operanten Konditionierung seid ihr also der Partner der Katze, niemals ihr Herr (oder gar ihr Gegenspieler). Ihr und eure Katze verfolgt das selbe Ziel, auf das ihr gemeinsam hinarbeiten müsst nämlich, dass die Katze das von ihr erwartete Verhalten erkennt, versteht und (gerne) zeigt.

Trainingseinheit

Am Besten sehen wir uns das gleich in einem Video an:

Nun seid ihr wieder an der Reihe. Im Prinzip braucht ihr nur umzusetzen was Philipp und Althira im Video oben vormachen. Wahrscheinlich werden ihr mehr als eine Trainingseinheit benötigen, um die Katze auf die Decke zu bekommen. Das macht gar nichts (auch das Video oben ist ein Zusammenschnitt mehrerer Einheiten).

Setzt euch wieder wie in der ersten Übung vor die Katze hin. Bereitet die Decke hinter eurem Rücken vor, ausserhalb des Sichtfelds der Katze. Legt die Decke hin und sobald die Katze das erste Mal zur Decke hinschaut, clickt und belohnt ihr. Dann wird weiterhin ein paarmal für Blicke geclickt und belohnt, bis die Katze ein paar Schritte auf die Decke zumacht. Von da weg steigert ihr langsam die Anforderungen, bis die Katze auf der Decke steht (oder sitzt) und bleibt. Besonders wichtig ist, wie in der ersten Einheit, das Timing der Clicks. Der Click sollte immer exakt dann kommen, wenn die Katze gerade etwas richtig gemacht hat. Nur so lernt die Katze was genau von ihr erwartet wird.

Im Folgenden werden wir euch noch einige wichtige Hinweise geben, um euch das Training zu erleichtern und um die häufigsten Fehler gleich von vornherein auszuräumen. Wir wollen ja, dass nicht nur die Katze positiv bestärkt wird 🙂 !

Zerlegen von Aufgaben

Um der Katze verständlich zu machen, was wir von ihr verlangen, müssen wir, um das Shaping Trainingsprinzip umzusetzen, die Verhaltensweise in kleinste Einzelschritte zerlegen. Für unsere konkrete Geh auf die Decke Übung wären mögliche Schritte (einige davon zeigt Althira im Video, andere nicht):

  1. Ein Blick auf die Decke, eine Drehung in die richtige Richtung
  2. Ein Schritt auf die Decke zu
  3. Mehrere Schritte auf die Decke zu
  4. Hingehen bis zur Decke
  5. Schnuffeln an der Decke, vorsichtiges Betasten der Decke
  6. Eine Pfote auf die Decke
  7. Zwei Pfoten auf die Decke
  8. Die ganze Katze ist auf der Decke

An dieser Stelle zeigt die Katze das verlangte Verhalten. Als weitere Steigerung können wir nun dieses Verhalten verbessern, z.B. indem wir nicht sofort clicken, wenn die Katze die Decke betritt, sondern verlangen, dass sie auch noch einige Sekunden ruhig auf der Decke sitzen oder stehen bleibt. Alternativ können wir die Decke auch weiter von der Katze weg ablegen, so dass die Katze einen weiteren Weg zur Decke hin zurücklegen muss. Dieses Shaping auf Verbesserung ist im Video nicht mehr zu sehen, sollte aber prinzipiell kein Problem sein, wenn ihr die Katze erstmal auf die Decke gebracht (und das Shaping-Prinzip verstanden) habt.

Ausserdem bleiben wir natürlich nicht sklavisch bei den oben genannten acht Schritten, wenn die Katze bereits von sich aus ein weiter fortgeschrittenes Verhalten anbietet. Eine forsche Katze wird, nachdem sie zwei oder drei Clicks für Blicke auf die Decke erhalten hat, mit hoher Wahrscheinlichkeit von selbst neugierig werden und auf die Decke zugehen, schon um zu sehen was es da Interessantes gibt. Das ist natürlich sofort einen Click wert, auch wenn ihr selbst vielleicht noch bei Schritt 1 wart. Andererseits kann es auch leicht sein, dass eure Katze ganz andere, unerwartete, Verhalten anbietet, wie z.B. an der Decke knabbern, die Decke mit den Tatzen attackieren oder ähnliches. Macht nicht den Fehler Verhalten nur deswegen nicht zu clicken, weil ihr als Nächstes etwas anderes erwartet habt. Eure Katze kennt schliesslich euren Plan nicht. Allerdings werden wird gelegentlich im Training mit Shaping auch den umgekehrten Weg gehen müssen und die Anforderungen wieder reduzieren. Prinzipiell sollten wir dies (spätestens!) immer tun, wenn die Katze offensichtlich überfordert ist und Frustrationserscheinungen zeigt (ihr werdet sehr schnell lernen wann eure Katze frustriert ist, die meisten Katzen haben dann ein sehr typisches Frustrationsverhalten, wie sich putzen, ein leises Miauen oder komplette Verweigerung). In diesem Fall reduzieren wir die Anforderungen, um der Katze möglichst schnell wieder ein Erfolgserlebnis (also einen Click) zu verschaffen.

Einige weitere wichtige Punkte zum Shaping

Im Detail wäre noch einiges mehr über Shaping zu sagen, doch das würde den Rahmen dieses Tutorials bei Weitem sprengen. Hier aber noch in aller Kürze einige wichtige Grundregeln:

  • Macht es der Katze immer möglichst einfach einem Click zu bekommen. Die aktuelle Anforderung sollte nie so schwierig sein, dass die Katze realistisch länger als ein paar Sekunden brauchen wird, um den nächsten Click zu erreichen. In einer wirklich guten Trainingseinheit verdient sich die Katze alle paar Sekunden einen Click. Wenn die Katze nicht regelmäßig, zumindest alle 10 bis 15 Sekunden, einen Click verdienen kann, müsst ihr dringend die Anforderungen reduzieren, ansonsten wird die Katze nicht lange mitspielen (Frustrationsgefahr)!
  • Wenn ihr mit Requisiten (wie der Decke) übt, überseht niemals den ersten Click. Katzen sind neugierig. Wenn ihr ein neues Requisit einführt, z.B. die Decke, wird die Katze sicher zumindest einen kurzen Blick auf das Ding riskieren. Diesen ersten Blick dürft ihr auf keinen Fall vergessen zu clicken! Viel zu oft passiert es, dass man die Decke vor der Katze hinlegt, dann erst den Clicker in die Hand nimmt und zu trainieren beginnen will. Dann hat die Katze die Decke vielleicht schon als uninteressant gespeichert, bevor ihr überhaupt mit dem Training begonnen habt. Also: Requisit hinter den Rücken (weg aus dem Blickwinkel der Katze), Clicker in die Hand, Requisit präsentieren, und sofort clicken, wenn der Blick der Katze das Requisit das erste Mal streift.
  • Haltet eure Trainingseinheiten kurz und beendet die Einheit immer positiv. Wie schon in der ersten Übung, solltet ihr eure Trainingseinheiten kurz halten. Optimalerweise beendet ihr eure Trainingseinheiten am Höhepunkt, also wenn die Katze gerade einen tollen Fortschritt erzielt hat. Auf jeden Fall solltet ihr nicht in einer Frustrationsphase aufhören, sondern mit einem Erfolg für die Katze. Ein weiterer Tipp zu diesem Thema: Reduziert zum Beginn jeder Trainingseinheit die Anforderungen wieder ein wenig – schliesslich müsst sowohl ihr, als auch die Katze erst wieder warm werden, bevor das selbe Trainingslevel wie am Ende der letzten Einheit erreicht werden kann.
  • Alle Requisiten werden zwischen den Trainingseinheiten weggeräumt. Am Besten ausserhalb der Reichweite der Katze. Es kann sonst passieren, dass die Katze auch ausserhalb des Trainings versucht, auf die Decke zu gehen, und sich wundern wo der Click bleibt. Dadurch wird die mühsam aufgebaute Konditionierung reduziert bzw. im schlimmsten Fall sogar gelöscht. Vergesst nie, dass die Katze (zumindest anfänglich) nicht weiss, wann trainiert wird und wann nicht.

Und wozu das Ganze?

Natürlich kann man jetzt die Frage stellen, was uns die Katze auf der Decke überhaupt bringt. Zuallererst sollte man das Geh auf die Decke als ersten einfachen Einstiegstrick betrachten, als kleinen Test-Trick, bevor ihr die ersten richtigen Tricks trainiert. Schliesslich kann man mit der selben Shaping-Technik auch viele andere, viel spektakulärere Tricks trainieren. Allerdings hat auch der Geh auf die Decke Trick für sich genommen durchaus seinen Sinn, zum Beispiel als inkompatibles Alternativverhalten für aufdringliche Katzen. Kleines Beispiel gefällig? Unser Minos neigt dazu, beim Abendessen auf den Tisch zu springen und sich selbst eine Ration zu erbeuten. Wenn aber Minos gerade den Geh auf die Decke Trick zeigt, kann er das unerwünschte Verhalten (auf den Tisch springen) gar nicht zeigen (er muss ja auf der Decke bleiben, um sich Clicks zu verdienen). Und solange er regelmäßig für das brave Auf-der-Decke-Bleiben belohnt wird, hat nicht einmal Minos selbst damit ein besonderes Problem.

In der nächsten Einheit werden wir dann auch gleich wieder Shaping anwenden, nämlich um ein sogenanntes Target zu trainieren. Bis dahin könnt ihr aber schon alleine versuchen, einige tolle Verhalten mit Shaping zu trainieren. Wie wär’s z.B. mit einem High Five, so wie es Minos im Bild nebenan macht? Die Schritte dahin solltet ihr euch als Übung selbst überlegen. Bei Fragen helfen wir natürlich gerne.

Tutorial-Überblick

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29 Kommentare

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29 Antworten zu “Schritt 2: Operante Konditionierung durch Shaping

  1. claudis

    Vielen lieben Dank für das neue Video und die vielen Informationen…wir probieren das jetzt mal aus 🙂

  2. Andreas

    Hallo,

    wir bekommen erst morgen unsere Katze aber ich habe mit großem Interesse euren Blog gelesen.
    Nun habe ich eine Anfänger-Frage zum Clickern und ich möchte am Beispiel dieses Tutorials stellen:
    Wenn ihr beim Abendessen sitzt und Minos nicht bettelt, sondern auf der Decke liegt, wie und wann wird er dann dafür belohnt ?
    Steht ihr während des Essens auf und belohnt ihn während er das Alternativverhalten (auf der Decke bleiben) zeigt ?

    Viele Grüße
    Andreas

    • Wir belohnen in unregelmäßigen (wichtig!) Abständen, indem wir ihm ein kleines Stück Leckerli zuwerfen.

      Hier muss man aber sagen, dass unser Minos sicher ein bisschen ein Sonderfall ist. Bei den allermeisten Katzen ist Daneben-Essen gar kein Problem. Oft hilft es schon, der Katze einen netten, erhöhten Platz zu bieten, von dem aus sie dem Essen zusehen kann (und praktischerweise zu weit weg ist, um ernsthaft lästig zu sein).

  3. Jessy

    Hallo,
    habe mit großer Begeisterung euren Blog gelesen und bin gerade mitten dabei meiner Katze das clickern zu verklickern 😉
    Ich habe „leider“ einen von der ganz gefrässigen Sorte, am liebsten würde er mir mit jedem Bissen gleich den Finger mitfressen. War eine Handaufzucht, rührt wahrscheinlich daher. Nachdem die Konditionierung problemlos geklappt hat und auch das „Sitz“ kein Problem ist wollte ich es mit der hier gezeigten Übung probieren, also mit einer Decke. Leider funktioniert das so überhaupt nicht da er viel zu verfressen ist um mir auch nur einen cm vom Leib zu weichen. Er schaut kurz hin und dann ganz schnell wieder zu mir, hat also verstanden wenn er hin schaut gibts was, aber das wars auch schon, kein noch so kleiner Schritt in die richtige Richtung. Um keine Frustration aufkommen zu lassen machen wir zwischendurch immer wieder „Sitz“ aber es haut einfach nicht hin. Habt ihr vielleicht einen Tipp für so verfressene Kerlchen?

    lg Jessy

  4. Anne

    Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und Erklärung der Trainingseinheit. Ihr seid einfach klasse! Ich habe gestern mit Schritt 1 begonnen und heute schon habe ich unseren kleinen Kater (ca. 10 Monate alt) auf die Decke bekommen. Es macht wirklich großen Spaß.

    Leider muss ich sagen, dass es nicht mein Kater ist, sondern der meines Mitbewohners, der sich meiner Meinung nach überhaupt nicht gut mit dem Kleinen beschäftigt. Mir tut das immer richtig Leid, wenn ich den Kater vor lauter Langeweile im Flur rumschreien höre. Wir haben auch wirklich große Probleme mit ihm, da er (trotz Kastration) regelmäßig in die Wohnung pinkelt. Ein paar Monate noch habe ich die Möglichkeit den kleinen Kater zu unterhalten und mit Klickertraining zu fordern, dann jedoch wird mein Mitbewohner ausziehen und ich kann den Gedanken daran, was dann aus dem Kleinen wird, gar nicht ertragen.

  5. Klickern endlich mal anschaulich erklärt. Ich versuche es seit 3 Jahren,und scheitere immer wieder. An meinen Katzen liegts nicht, ich kapiers schlecht. Bsp.: ich lege die Decke hin und sie gehen sofort auf die Decke. . Dann gehen sie noch 1,2 mal auf die Decke, und nach dem 2. Click machen sie das irgendwie nicht mehr. Ich gehe ein paar Schritte zurück, weil sie die clicks vielleicht noch als für sie zufällig abgespeichert haben, Am Ende machen meine Katzen immer weniger, und ich muss immer weitere Schritte zurückgehen. Sie stehen nur noch vor mir und stupsen mich an und reiben sich an Gegenstänfen. Nun haben sie mich konditioniert.So geht es seit 3 Jahren. Wo hakt es bloß?

  6. Marlene

    Hilfe!
    Meine Katze ist wirklich sehr toll und intelligent, aber sie wird ständig durch irgendetwas abgelenkt… (z.B vorbeifliegende Vögel, Brummen der Waschmaschine)
    Was kann ich tun, damit Niki sich mehr konzentriert?
    (Sie ist noch jung, ca. ein Jahr alt)
    Lg Marlene

  7. Sabrina

    Hi,
    nachdem ich Eure Seite gefunden habe clicker ich mit meinen zwei Mietzen (etwa seit zwei Wochen) das mit der Decke haben beide schon sehr gut drauf, so gut das sie eigentlich gar nicht mehr von der Decke runter kommen wenn ich nicht das leckerlie wo anderst hinlegen, ist das förderlich? Da ich eigentlich auf komando kondenzionieren wollte damit ich irgendwann beide gleichzeitig clickern wollte da es immer ein unheimlicher Akt ist eine wegzusperren. Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar
    LG

  8. Jessie

    Hallo allerseits ich habe vor kurzem auch angefangen zu clickern habe allerdings etwas Schwierigkeiten da meine beiden überhaupt nicht vor mir sitzen bleiben, sie laufen dann dem leckerlie hinter her oder lenken sich gegenseitig ab, der Versuch sie getrennt zu trainieren scheiterte auch weil madame sofort zu schreien beginnt wen ihr geliebter Kater nicht bei ihr ist die frage ist also was kann ich tun? Ich möchte das gerne weiter verfolgen weil ich doch den eindruck mache das beide daran spaß haben wenn es mal fuktioniert. Lg Jessie

  9. NeOe1981

    Hallo zusammen….
    Eine Frage:
    Die Requisiten sollen immer weggeräumt werden, damit die Katze sich nicht wundert, wo der Click bleibt, wenn sie rauf geht… Ich bin erst bei Teil 3 der Übung, vielleicht beantwortet sich die Frage am Ende von allein. Allerdings würde es mich schon jetzt interessieren, ob ich die Decke am Ende auch liegen lassen kann, ohne, dass sie immer eine Belohnung erwartet, oder ob es nur rein zum Training dient.
    Versteht ihr, was ich meine?

  10. the3cats

    genial! Danke für die vielen, tollen Anleitungen! Ich habe schon viel gelesen, aber bei Dir verstehe ich alles ohne daß Fragen offen bleiben. Konditioniert sind sie schon, jetzt muss ich mir wohl ein paar Übungen einfallen lassen um irgendwie systematisch an das Ganze heranzugehen 🙂 Gracias! LG Silke

  11. Philipp Strecker

    Hilfeee,
    Dachte meine Katze hat verstanden, Klick=Belohnung! Hab mit shaping angefangen aber sie ist so aufgeregt. Läuft auf und ab, wartet auf den Klick bemerkt aber die Decke nicht…bzw.läuft sie vorbei oder darüber und bringt den Klick nicht mit ihr in Verbindung. Nach kurzer Zeit ist sie überfordert und gibt auf. Was mach ich falsch???

  12. Super Tips auf dieser Seite!! Ich habe noch nicht angefangen mit dem Clickertraining, weil ich nicht weiß, wie ich es mit zwei Katzen anstelle. Eine wegsperren geht nicht …also klicken und beiden gleichzeitig ein Leckerli geben? Wird aber schwierig, weil ich ja in einer Hand den Clicker habe?? Hab t ihr da einen Tip für mich, damit ich nicht falsch starte? Danke schonmal im voraus 🙂

  13. Alex

    Hallo. Ist echt eine super Einleitung. Das mit der Decke klappt. Aber welche Schritte empfiehlst du um das high five zu trainieren? Waer froh über Hilfe!

  14. Cat12

    Meine katze geht immer gelangweilt weg wenn ich versuche sie auf die Decke zu bekommen:-( und sie versteht einfach nicht dass sie auf die decke soll kann mir jemand helfen?

  15. Julia

    Echt klasse Tipps! Wir clickern jetzt seit 2 Tagen und meine kleine hats schon recht gut raus. So folgt sie auch schon brav dem target Stab oder weiß zumindest dass sie da dran muss 😀 das mit der laufenden Bewegung braucht vermutlich noch Zeit ^^

    Fänds echt toll ne Erklärung zu dem High Five zu kriegen irgendwie bin ich zu dumm dafür um das raus zu kriegen 😦 Dabei sieht das sooo niedlich aus! Und meine Süße hat anscheinend echt Spaß an der Sache gefunden ^^ Männchen machen klappt nämlich auch schon immer besser (:

    Wäre echt super dazu noch eine Erklärung zu bekommen 😀

    Vielen dank schonmal im vorraus (:

  16. Marlene

    Hallo 🙂 Habe noch ein paar Fragen. Ich habe zwei Katzen… Wie mach ich das am besten? Mit beiden trainieren oder nur mit einer ? Wie lange sollte eine Trainingseinheit gehen? Sollte man jeden Tag nur eine Einheit machen oder kann man auch mehrere an einem Tag? Ich will jetzt mit Schritt 2 beginnen… Darf ich diesen mehrere Tage hintereinander machen oder wenn die Katze es gut versteht gleich am nächsten Tag mit Schritt 3 beginnen? Wenn ich nicht trainiere und meinen Katzen einfach so ein Leckerlie geben möchte, dann aber ohne clickern? Bin noch total unerfahren 🙂 Danke schonmal für die Hilfe !

  17. Airam

    Hallo, ich habe eine kätzin 2J mit ihrem Sohn 8 Mon. Nun mußte ich im Januar noch den Kater meiner Mutter, 6J. Dazu nehmen. Mittlerweile sind alle auch Freigänger. Dieser Kater ist leider sehr aggressiv und faucht und Brummt neine kleinen an und schüchtert sie mehr und mehr ein. Statt besser wird es immer schlimmer. Könnte ich ihm das aggressive Verhalten mit Clickern abgewöhnen und wenn ja hast du eine Idee??

  18. Yvonne

    Hallo 🙂
    Ich habe deine Seite auch gerade (also vor ein paar Tagen) gefunden und bin schon fleissig am trainieren mit meinen 3en. Ich finde deine Seite und die Videos echt klasse. Mein Jüngster, der Schlingel, der das am dringensten braucht, ist etwas zu gewieft glaub ich. Ich weiß grad nicht wie ich mit ihm weitermachen soll beim Shaping. Er hat zwar schnell begriffen, dass er sich mit der Decke beschäftigen soll aber er legt sich dabei immer hin, also auf die Decke drauf. 3/4 von ihm sind schon drauf und jetzt ist es so, dass er dann liegen bleibt und nur mehr schnuppert und quasi fürs schnuppern ein Leckerlie erwartet, er bemüht sich dann aber nicht mehr weiter. Er ist auch ziemlich schnell abgelenkt (und wenns nur ein Geräusch vor der Haustüre ist), jetzt bin ich grad ratlos wie ich das letzte 4tel vom Kater auch noch auf die Decke bring? Ich hab ihm das Leckerlie bis jetzt immer hingeschmissen auf die Decke bzw. den Punkt wo er halt grad war, weil er sonst anfängt auf meiner Hand rumzukauen oder dann damit spielt. Ist es trotzdem besser wenn man es mit der Hand gibt? So quasi dass er sich dabei aufsetzen MUSS?
    Freu mich auf deine Antwort 🙂
    Liebe Grüße
    Yvonne

  19. Zoey

    Hey Hallo!!
    Ich habe diesen Blog auch gefunden und finde ihn suuuuper!!!
    Aber als ich die 2.Übung machen wollte, hat sich mein Kater sich nur hingelegt und immer nur auf die Decke GESCHAUT, sie aber in keinster Weise berührt o.ä.!!
    Ich weiß nicht was ich machen soll!!
    Bitte helft mir!

    Ach, Übrigens:
    süße katzen und einer der Besten Blogs die ich kenne!!
    Liebe Grüße an die Süßen Racker und viiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeelen Dank für den Blog…
    Ihr seid wirklich Speziallisten!!
    Bye Zoey

  20. Jule

    IvCh habe eine frage , und es wäre echt cool wenn ich eine Antwort bekommen würde …. Meine Katze ist schon soweit das sie zumindest auf die Decke guckt …. Aber nur ab und zu das Problem ist sie kommt immer zu mir und kuschelt sich an weil sie denkt dann würde sie was bekommen aber ich gebe ich gebe ihr dann nie was … Dann dreht sie sich weg und guckt Richtung Decke ich clicke dann und sie geht etwas Richtung Decke ich clickr und dann fängt das ganze Spiel vonvorne an .., wie kann ich ihr die Decke näher bringen BITTE HELFT MIR ICH WEIS NICHT MEHR WEITER

    • Versuch es mal mit einer anderen Decke, vielleicht mag sie deine Decke einfach nicht (unangenehmer Geruch?). Ansonsten kann es sein dass du etwas zu streng mit ihr bist (zu lange mit dem Clicken wartest) oder dein Clicktiming falsch ist? Hast du schon andere Übungen mit ihr probiert?

    • Jo

      Hey,
      Wie wärs, wenn du die Decke zwischen dich und deine Katze legt? Dann muss sie, damit sie sich an dich kuscheln kann über die Decke laufen und du kannst das dann clicken.
      Ich wünsch dir noch viel Erfolg 🙂
      Lg, Jo

  21. Peggy Schwenk

    Ein wunderbarer Blog! Ich hole mir Ende nächsten Monats zwei Bengalkitten, was mich auch gleich zu meiner Frage kommen lässt. Wie trainiere ich am besten zwei Tiere? Muss mein Partner das andere Tier dann mit spielen ablenken? Was ist wenn ich mich dann dem zweiten Tier widme, das erste könnte das klicken wieder hören. Was wenn mein Partner zur Ablenkung nicht da ist?

  22. Ulli

    Vielen lieben Dank für diese super Anleitung! Nachdem es erstmal ewig gedauert hat bis ich einen Weg gefunden habe, meine unzertrennlichen Racker für 10min zu trennen, sind wir ganz fleißig. Würde ihnen jetzt gerne „Sitz“ beibringen, damit einer sitzt und wartet während der andere clickert.
    Problem ist dabei mein schüchterner Angsthase. Er bietet eh nur sehr wenig von sich an, aber bisher haben wir im MINI-Schritten geübt. Jetzt ist aber das Problem, dass er sich immer nur hinsetzt, wenn er gerade das leckerli futtert. Wenn ich dann clicke, ist er ja völlig abgelenkt. Und dann sitzt er da auf seinem Podex und guckt mich an. Soll ich dann clicken? Habe irgendwie etwas Angst, dass er lernt „ich fresse das leckerli und dann warte ich nur bis zum nächsten“. Habe die leckerlis schon durch den Raum geworfen, aber das Problem ist das Gleiche: hinsetzen beim essen und dort bleiben. Habt ihr da vielleicht irgendeinen Tipp?

  23. Vanessa Pelz

    Hey ihr Lieben!
    Eine ganz tolle Seite habt ihr hier & ich würde euch gerne 2 Fragen stellen.
    Was ist die 2. Katze (sehr hell und zierlich, grau-schwarz gemustert) im 1. Video für eine Rasse?
    Und arbeitet ihr hier bei dem ersten Decke-Trick nicht mit der Stimme? Woher weiß die Katze, wenn die Decke nicht mehr neu ist, dass sie darauf warten soll? Es wäre doch sinnvoll, ein Kommando dafür einzuführen, könnt ihr sagen, wie man das am Besten macht?
    Vielen Dank für die tolle Seite!
    Liebe Grüße,
    Vanessa & Sunny

  24. Manja

    Hallo 🙂
    Ich habe seit zwei Wochen zwei kleine Kater (16 Wochen alt) sie sind beide sehr aufdringlich und sobald einer Aufmerksamkeit bekommt will auch der andere in den Mittelpunkt… ich würde gerne mit beiden clickern… muss ich die Kater zum Training dann trennen und einen so zu sagen aus dem Raum aussperren? Oder wäre es besser einem der beiden statt dem click ein anderes Geräusch als Signal zu geben?
    Viele Grüße
    Manja

  25. Susi

    Hallo, ab wann kann man mit dem Training denn anfangen? Ich bekomme jetzt bald 2 Kitten im Alter von 12 Wochen. Was meint ihr wie lange ich warten soll um anzufangen??

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